Koklo ku ato – Fondation

logo-fondationIhr Lieben,

wie ihr alle wisst, lege ich mein ganzes Herzblut in das Projekt Afrika. Der Aufbau eines Kulturzentrums mit dem Ausbau an Angeboten für die Menschen in meiner Heimat bewegt mich ständig. Viele kleine Veranstaltungen haben dort schon stattfinden können.

Nach viel Freude über den Start des Projektes, gab es jedoch einige schwere Rückschläge, die mich an einen Scheideweg brachten und lange darüber nachdenken ließen, wie es weitergehen soll.

Ich habe auf mein Herz gehört und mich dazu entschlossen, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Wer mich kennt weiß, dass Aufgeben keine Option für mich ist. Erinnert habe ich mich dabei an den Spruch von Bertolt Brecht „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“, der meine Entscheidung untermauerte.

Dass meine Entscheidung richtig war, habe ich daraufhin schon bald mit Erleichterung feststellen können. Und so setze ich mit viel Zuversicht und den Menschen die an mich und meine Ziele glauben, den eingeschlagenen Weg fort.

Damit es nicht erneut zu solch herben Enttäuschungen kommt, habe ich mich dazu entschlossen, das Projekt über eine Stiftung abzusichern. Diese Stiftung gibt es nun seit dem 21. September 2015 und trägt den Namen „Fondation Joe Kiki“. Unter http://fondation.joekiki.de werde ich euch bald mehr Informationen zu der Stiftung geben. Derzeit bereite ich entsprechendes noch vor.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal all jenen Menschen danken, die mich stets in meinem Tun bekräftigt und unterstützt haben. Mit so viel Rückhalt geht sich manch steiniger Weg sehr viel leichter. Aber auch einen klitzekleinen Dank an die Menschen, die an den Rückschlägen beteiligt waren – ohne sie wäre ich sicherlich nicht nochmals von meinen treuen Freunden in meinem Tun bestärkt worden und hätte vielleicht auch nicht die Idee für diese Stiftung gehabt.

Vielleicht noch eine Bemerkung an alle, die mein Projekt schon seit Jahren gedanklich, mit ihrem Engagement oder ihrem Geld unterstützen: Inhaltlich wird sich nichts ändern, es wird weiterhin soziales Engagement, kulturelle Förderung und materielle Hilfe geben, Kinder und Jugendliche werden Angebote in den Bereichen Lesen und Schreiben, Freizeit und Ernährung erhalten, Erwachsene können das Zentrum für Versammlungen, Vorführungen und Bildung und Kultur nutzen und das Stadtviertel hat weiterhin einen Treffpunkt. Nur die organisatorischen Strukturen werden geändert und damit das Projekt für die Zukunft gesichert.

Bis bald
Euer Joe Kiki

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