Archiv – Geschichte des Tages

11.01.2012: Afrika droht die Abwertung seiner Währung! 
Die Leiden der Mitgliedsstaaten in der CFA-Zone sind immer noch nicht vorbei. Wieder mal ist es die schwarze Bevölkerung, die sie anfangen zu zermalmen. Wenn sich die Lage nicht schnellstens ändert, wird ab dem 1. Januar 2012, das heißt in weniger als 30 Tagen, der CFA-Franc erneut abgewertet. Der bisher auf 1€=655,59FCFA festgelegte Kurs wird dann auf 1€=1000FCFA steigen.

Diese Abwertung käme der afrikanischen Bevölkerung nur zu Gunsten, wenn sie die Exporte erhöhen könnte. Aber wie jeder weiß, wird in den Ländern der frankophonen Zone fast alles importiert: Fertigprodukte, Reis, Holz, Fisch –  und sogar Kakao oder Kaffee.

Ab Januar 2012 werden von nun an 1000 FCFA für einen Euro zu zahlen sein.

Die verzwickte Lage der frankophonen Länder Afrikas ist, dass sie ihre Erwerbe auf dem Weltmarkt zwangsläufig durch den französischen Staat erledigen müssen. Da sich all dies in Euro abspielt, werden sie eine Menge CFA für deutlich weniger Produkte ausgeben müssen.

Wie schon vermutet, ist der Ursprung der Abwertungsmaßnahme des FCFAs die tiefe Euro-Krise in der sich Europa momentan befindet und der einzig und allein durch die Kassen Deutschlands Stand gehalten wird. Die geplante Abwertung käme sehr gelegen für Frankreich, zieht man die Gesamtheit der Länder CFA Zone in Betracht, die auf dem französisch Markt einkaufen oder verpflichtet sein werden ihre Güter über französische Häfen und Flughäfen zu transportieren.

Rechnet man die afrikanischen Ressourcen hinzu, an denen sich Frankreich schamlos und ungestört bedient, könnte man sagen, dass Paris die Wette gewonnen hat und die Milliarden gefunden hat, die Frankreich überall sucht um sein Defizit auszugleichen. Einem Experten zufolge werden die afrikanischen Staaten durch diese Maßnahme mit 40% ihres Vermögens zur Ausgleichung des französischen Defizites beitragen.

Wie wir uns erinnern, sind die afrikanischen Staaten bereits im Januar 1994 der ersten Abwertung zum Opfer gefallen!!!

Die Folge – die Schulden der afrikanischen Staaten, die noch immer unter dem Schirm Frankreichs liegen, werden in die Höhe schießen. So werden die Kinder und die nachfolgenden Generationen  Afrikas große Opfer bringen müssen. Sie werden unmittelbar nach Eintritt in die Arbeitswelt, ihre besten Jahre damit verbringen, diese Schuldenberge zu begleichen und so werden sie noch die nächsten Jahrzehnte hungernd und barfuss durch die Kakaofelder und die Welt laufen müssen.

Was für ein Verhängnis für die armen Bevölkerungen Afrikas! Wie lange soll es noch dauern?

03.01.11:

Himmlischer Laden

Ein Mensch lief durch die Einkaufsstraßen seiner Stadt.

Neugierig ging er in ein neues Geschäft hinein,

das sich „Himmlischer Laden“ nannte.

Mit Staunen sah er, dass ein Engel als Verkäufer hinter der Theke stand.

„Was kann man hier  bekommen?“ fragte der Mann.

„Alles, was Sie sich wünschen“, antwortete der Engel.

„Gut“, sagte der Mann, „dann hätte ich gern:

Frieden in der Welt überall da, wo zurzeit Krieg herrscht, dazu saubere Luft und reines Wasser, Arbeitsplätze für alle, Schluss mit der Unterdrückung von Frauen und Kindern und Verlogenheit in der Politik, mehr Zeit für die Familie…“

„Halt!“ rief der Engel,

„im „Himmlischer Laden“ bekommen Sie nicht die Früchte, wohl aber den Samen.“

16.12.10

Es erstaunt uns ja schon seit längerem, welche Kaffee-Röstereien alle „Togo“ unterstützen: Wohin man als Düsseldorfer Flaneur auch blickt – all überall gibt es „Coffee TOGO“. Wie schön, dachten wir immer, wenn uns wieder ein Schild auf Togo aufmerksam machte, dass es langfristige Partnerschaften mit Ländern aus aller Welt gibt. Im Fall von Togo handelt es sich um einen westafrikanischen Staat, der an Ghana im Westen und Benin im Osten grenzt. Die Republik liegt am Golf von Guinea und es muss wohl einen direkten Draht zu den genannten Kaffeehäusern haben, dachten wir bisher.

Bei einem Spaziergang durch die Altstadt haben wir jetzt festgestellt, dass Kneipen ebenfalls eine Allianz mit Togo haben müssen. Dort, in der Nähe des Kommödchens, gibt es nämlich eine Bar, die auch alle Cocktails TO GO anbietet. Weitet sich die Partnerschaft mit Westafrika weiter aus oder haben wir hier vielleicht grundsätzlich etwas falsch verstanden? gök – „Quelle RP“

01.12.10: Ein Ehepaar  –  das sich offensichtlich schon lange nicht mehr versteht!

Eines Tages fragt die Frau ihren Mann:

Was würdest Du tun, wenn ich im Lotto gewonnen hätte?“

„Ich würde die hälfte nehmen und gehen.“

„Guuut, hier sind 6,50€ – verschwinde“

10.11.10: Bei meinem letzten Flug nach Togo, konnte ich die besondere Dienstleistungsbereitschaft der Air France/ KLM kennenlernen. Seit Jahren fliege ich regelmäßig nach Togo und habe als Musiker natürlich immer meine Gitarre dabei.

Im letzten Jahr sagte man mir, ich könne meine Gitarre anstelle des Handgepäcks mit ins Flugzeug nehmen. So hatte ich mich darauf vorbereitete und auf mein Handgepäck verzichtet. Als ich jetzt einchecken wollte, sagte man mir jedoch, ich könne meine Gitarre nicht  als Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen, nur bei einer Zuzahlung von 100,00 Euro.

Für mich als Musiker ist das Gefühl die Gitarre abgeben zu müssen, als würde man mir das Herz herausreißen oder als würde ich die eigene Frau in den Gepäckraum abschieben. Den ganzen Flug bis Frankreich, wo ich umsteigen musste, fragte ich mich, was mache ich, wenn meine Gitarre nicht ankommt oder sie während der Gepäckaufgabe beschädigt wird. Ich brauchte meine Gitarre dringend für die Aufnahme meiner neuen CD. Die Stunden im Flugzeug waren für mich unerträglich und als ich beim Umsteigen in Frankreich sah, dass 3 Musiker mit Ihren Gitarren ins Flugzeug stiegen, war ich fassungslos.

Wie konnte das sein, sind die Vorschriften für die Mitnahme von Gitarren nicht überall gleich?

Auch der Weiterflug war für mich nicht angenehmer. Erst als ich in Togo gelandet war und ich meine Gitarre wieder in den Händen hielt – wurde ich wieder entspannter und gelöster.

Auf dem Rückflug habe ich dann selbstverständlich meine Gitarre wieder als Sondergepäck aufgegeben. Wie man sich vorstellen kann, waren auch diese Flugstunden für mich nicht angenehm.

Als ich dann am 17.September 2010 in Düsseldorf landete, waren bei der Gepäckausgabe weder meine Gitarre noch mein Koffer aufzufinden.

Nun war das Chaos perfekt!

Es war 8.30 Uhr und ich hatte von 13.00 – 18.00 Uhr einen Auftritt in Kleve. Damit ich diesen und meine weiteren Auftritte an diesem Wochenende erfüllen konnte, musste ich mir innerhalb von 2 Stunden eine neue Gitarre kaufen und sofort damit weiter zum Auftritt fahren. Das war Stress pur!! Für einen Musiker ist das ein besonders unglückliches Schicksal oder?

Die Fluggesellschaft rief dann einen Tag später an und teile mir mit, dass ich um 13.00 Uhr meine Gitarre bekommen würde. Aber ich hatte an diesem Tag um 13.00 Uhr bereits den nächsten Auftritt. Nun, da ich die Gitarre dringend brauchte, kam ich an diesem Tag zu spät zu meinem Auftritt. Doch das schlimmste ist, das ich noch heute auf meinen verschwundenen Koffer warte.

Ich frage ich mich, ist Reisen mit dem Flugzeug heutzutage eine Entspannung oder Freiheitsentzug?

***

04.10.2010: Erinnert ihr euch an meine Geschichte des Tages “ Ist es ein Malheur ein Afrikaner zu sein?“>>.

Vielleicht haben einige gedacht, das ist übertrieben, doch die Geschichte hat noch eine Fortsetzung:

Nachdem meine Kinder durch die Verzögerungen bei der Visaerteilung den reservierten Flug nicht

mehr nehmen konnten, war ihr Reisetermin Anfang August (Umbuchungaufwand inklusive).

Auf ihrem Zwischenstopp in Paris sind sie von der dortigen Grenzpolizei angehalten worden.

Weltweit ist es so, dass bei Zwischenstopps eine erleichterte Transitmöglichkeit besteht. Dort

aber wollte man, dass sie ihre Unterbringungsdokumente für Deutschland vorlegen.

Auf diese Situation waren sie nicht vorbereitet, da auch kein internationales Gesetz so etwas

vorsieht. Sie hatten ordnungsgemäß ihre nötigen Flugdokumente und ihren Reisepass mit dem

gültigen Visum dabei.

Die begleitenden Hostessen und andere Fluggäste halfen den Jugendlichen, die Ruhe zu bewahren

und bestärkten sie darin, dass alle Unterlagen in Ordnung seien und sie nichts zu befürchten

haben.

Es gab erst mal keine Lösung – bis mein Sohn sich erinnerte, dass er zufällig eine Kopie aller

von uns geschickten Unterlagen in seinem Koffer hatte. Daraufhin wurde er aufgefordert, sein

Gepäck zu holen und das Dokument vorzulegen. Das bereits aufgegebene Gepäck musste zurückgeholt

werden und  der Anschlussflug konnte natürlich nicht mehr erreicht werden. Die Kinder

wollten telefonisch mit mir in Kontakt treten, doch wurde Ihnen gesagt, es gäbe keine

Möglichkeit nach Deutschland zu telefonieren.

Nachdem das Dokument nun vorlag, mussten meine Kinder ihr Gepäck neu einchecken, sich um

einen späteren Flug kümmern und neben einem Zeitverlust von 3 Stunden haben sie fürchterliche

Angst gehabt und auch für mich bleiben die 3 Stunden Ungewissheit, was mit meinen Kindern

passiert, unvergessen.

Wie kann so etwas möglich sein?

Wie kann die Europäischen Gemeinschaft,

die sich weltweit für Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit einsetzt,

ein solches Verhalten ihrer Beamten tolerieren??

Was bedeutet den Europäern der Satz: Vor dem Gesetz ist jeder gleich? Gilt das auch für

Afrikaner – oder ist es doch ein Malheur… >>>>

***

12.08.2010: Eine Arbeitsstelle ist heute schwer zu finden – auch in Afrika.

Ein junger afrikanischer Student, der sein Diplom und „Doktortitel“ erreicht hatte, suchte schon lange einen Job, doch leider ohne Erfolg. Eines Tages las er eine Anzeige über ein Jobangebot in einem Zoo. Eilig holte er seinen besten Anzug aus dem Schrank und fuhr sofort zum Vorstellungsgespräch. Seltsamerweise gab es kein Profil für den Job. Sein Job war, er soll einen Schimpansen ersetzen der einen Tag zuvor gestorben war. Die Haut des Schimpansen hatte man vorbereitet und er sollte das anziehen. Es bekommt nur derjenige den Job, der bereit war diese Haut anzuziehen. Das Gehalt war so gut, er sollte 5000 Euro im Monat dafür bekommen, da überlegte er nicht lange und nahm den Job an.„Ha,ha was für eine einmalige Gelegenheit„, dachte sich der junge Afrikaner. Nach so vielen Jahren der Arbeitssuche, ist das ein wahres Gottesgeschenk? Am ersten Arbeitstag zog er seine Schimpansenhaut an, die ihm gut passte und ihm auch gut stand. Er fühlte sich sehr wohl darin. Am zweiten Tag fühlte es sich immer noch gut, doch leider wurde er so müde, weil er immer die gleiche Positionen stehen mußte, da schlief er tief und fest ein. Doch leider wurden an diesem Tag die Käfige gereinigt. Der Tierpfleger hob den Schimpansen auf und trug ihn in den Käfig des Löwen. Als nach einiger Zeit der Student aufwachte und schaute dem Löwen direkt in die Augen, sagte er zu sich:“Hey, lieber Gott, wer hat mich hierher gebracht und rief leise um Hilfe, damit der Löwe nicht aufwachte“. „Mein Bruder, ich bin auch ein Student, wie du. Du brauchst keine Hilfe rufen, ich werde dir schon nicht antun. Ich mache hier auch nur meinen Job. Wir sind alle hier Studenten, das Krokodil dort drüben im Wasser. Er hat ein Diplom in Physik und Chemie. Die Giraffe von gegenüber, der hat ein Diplom im Erdkunde und Geschichte. Alle hier im Zoo sind Studenten, da alle echten Tiere bereits verstorben sind. Sei also ruhig und mache deinen Job, mein Bruder.“

29.07.10: Eine Begebenheit aus Afrika:

In der Abenddämmerung kommt ein Mann in eine Verkehrskontrolle. Für die Polizisten war es bis dahin kein guter Tag. Es hatte wenig Verkehrsverstöße gegeben und so hatten sie noch keine richtige Gelegenheit, ihr knappes Gehalt durch zusätzliche Einnahmen aufzubessern.

Doch vielleicht jetzt, dachten sie:

– Guten Abend, Verkehrskontrolle! Ihren Fahrzeugschein und den Führerschein bitte.

Wider Erwarten zog der Mann die geforderten Papiere aus seiner Brieftasche.

Also kein Grund zur Beschwerde.

– Dann wollen wir doch mal die Reifen überprüfen.

Alles in bester Ordnung.

– Und wie steht es mit dem Blinklicht und Licht?

(Leider) auch hier kein Grund zur Beanstandung.

Aber jetzt:

– Dann zeigen Sie uns doch mal Ihren Personalausweis!!

Ohne zu zögern, konnte auch der vorgelegt werden.

Wieder nichts.

– Ja, dann müssen wir auch noch Ihre Versicherungskarte prüfen. (Den Beamten fiel schon fast nichts mehr ein.)

Auch hier, die Versicherungskarte war OK.

Noch ein letzter Versuch:

– Und wo ist Ihre Taufbescheinigung?

Zum Entsetzen der Beiden, konnte – wie durch ein Wunder – auch diese Bescheinigung  vorgelegt werden.

Das war zu viel! Die Beamten gaben auf – und der Mann konnte weiter fahren.

Das ist typisch Afrika, Nee ??

Doch hier habe ich noch eine Begebenheit der Deutschen Botschaft aus Togo. >>

06.07.2010Ein Kneipenbesitzer, der seine Kneipe gegenüber vom Friedhof hatte, hing eines Tages ein Schild an seine Tür.Darauf stand: „Es ist besser hier zu sein als gegenüber“.

Der Friedhofswärter, der das gar nicht gern gesehen hat, hing am nächsten Tag auch ein Schild auf und darauf stand: „Die Leute von hier, kommen von gegenüber“.

04.06.2010: Was meinen wir mit „Aber bitte diplomatisch!“ oder versteht man unter Diplomatie „Ob und wie wird die Wahrheit gesagt“ 

In einem  guten Restaurant fäll tein Gast dadurch unangenehm auf, dass er sich die Serviette in den Kragen steckt. Der Chef sagt dem Oberkellern: „Bringen Sie dem Gast bei, dass sich das nicht gehört, aber bitte diplomatisch!“ Nach kurzer Überlegung geht der Oberkellner zu dem Gast und fragt höflich: „Was darf’s denn sein, mein Herr: Waschen oder Rasieren?“

Was meinen wir mit „Aber bitte diplomatisch!“ oder versteht man unter Diplomatie „Ob und wie wird die Wahrheit gesagt“

In einem  guten Restaurant fällt ein Gast dadurch unangenehm auf, dass er sich die Serviette in den Kragen steckt. Der Chef sagt dem Oberkellern: „Bringen Sie dem Gast bei, dass sich das nicht gehört, aber bitte diplomatisch!“ Nach kurzer Überlegung geht der Oberkellner zu dem Gast und fragt höflich: „Was darf’s denn sein, mein Herr: Waschen oder Rasieren?“

17.05.2010: Der frischverheiratete Ehemann hat Tränen in den Augen.

>> Mein Liebling <<, keucht er, >> ich glaube, du hast ein bißchen zu viel Salz in die Torte getan! <<

>> Torte? << schluchzt sie. >> Das sind die Frikadellen! <<

04.05.2010: Die frischverheiratete Eva bringt ihren Gänsebraten auf den Tisch, hat aber Schwierigkeiten mit dem Tranchieren.

<< Mach es doch so wie im Kochbuch >>, schlägt der Ehemann vor.

<< Würde ich ja, aber ich kann die gestrichelten Linien nicht finden! >>

17.04.2010: „Weißt du, was ich vorhabe, wenn ich endlich Rentner bin?“

„Na, was denn?“

Die ersten drei Wochen werde ich nur im Schaukelstuhl liegen.“

„Und?“

„Danach werde ich ganz langsam anfangen zu schaukeln“

18.03.2010: Eine Frau hat die Wahl zwischen einem attraktiven Mann und einem

hübschen Hund. Eine innere Stimme sagt ihr: „Nimmst du den Hund, versaust
du dir den Teppich – nimmst du einen Mann, versaust du dir dein ganzes Leben.“
Wie soll sie sich entscheiden?

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